| Stufe | Zahl | Quote | gemessen woran |
|---|---|---|---|
| Angemeldet für den Termin | 5.330 | 100 % | WebinarJam, entdoppelt. Alle Adressen, die je auf diesem Termin standen: 4.931 stehen heute noch dort, 399 sind inzwischen zur Aufzeichnung gewechselt (siehe Hinweis) |
| … davon heute noch auf dem Termin | 4.931 | 92,5 % | das, was WebinarJams Ansicht jetzt zeigt. Diese Zahl sinkt weiter und taugt nicht als Kennzahl |
| Anmeldungen am Webinartag | 814 | . | Läufe des Anmelde-Zaps über das ClickFunnels-Formular |
| davon bei WebinarJam gescheitert | 143 | 17,6 % | Läufe mit Status error, 133 davon nach 20:00 Uhr |
| WhatsApp-Erinnerung zugestellt | 2.404 | 45 % der Angemeldeten | Superchat-Kampagne, Zustellquote 100 % (2.404 von 2.404) |
| Erinnerung gelesen | 1.740 | 72,4 % | Superchat-Funnel, Stand 23:04 Uhr |
| frei geantwortet | 122 | 5,1 % | Kampagnenziel NON_BUTTON_REPLY, also selbst getippte Antworten |
| Teilnehmer im Raum | 2.229 | 41,8 % | Pipedrive: Deals, die am 04.08. auf „Webi teilgenommen“ sprangen |
| nicht teilgenommen | 2.869 | 53,8 % | Pipedrive: Deals auf „Webi nicht teilgenommen“ |
| Termine gebucht | 132 | 5,9 % der Teilnehmer | Calendly über Zapier, Terminart „Webinar: Analysegespräch“ |
| neue Deals in Pipedrive am 04.08. | 257 | 245 in „Lead Pipe Webinar“ | Pipedrive, Anlagedatum 04.08. |
⭐ Warum die Anmeldezahl schrumpft, und warum sie trotzdem stimmt.
Wer im Dashboard nachsieht, findet je nach Zeitpunkt eine andere Zahl: morgens über 5.300,
abends 4.956, in der Nacht 4.931. Eine Anmeldezahl kann nicht sinken, und trotzdem tut sie es.
Der Grund ist kein Fehler und keine Löschung. WebinarJam führt jeden Menschen
pro E-Mail nur einmal. Wer nach dem Webinar die Aufzeichnung sehen will, meldet sich dafür an
und wird dabei nicht kopiert, sondern umgebucht: er verlässt den Termin vom
4. August und steht danach beim dauerhaften Aufzeichnungslink.
Nachgewiesen am 05.08.2026, indem beide Bestände Adresse für Adresse verglichen wurden:
399 Adressen fehlten, alle 399 sind wiedergefunden worden, alle beim
Aufzeichnungslink, und 99 % von ihnen mit einem Anmeldezeitpunkt nach 20:00 Uhr, also während
und nach dem Webinar. Keine einzige ist verschwunden.
Daraus folgt zweierlei. Erstens: die belastbare Zahl für diesen Abend ist 5.330,
nämlich alle, die je auf dem Termin standen. Zweitens, und wichtiger für künftige Auswertungen:
wer die Anmeldezahl eines vergangenen Webinars später abliest, bekommt zu wenig,
und zwar umso mehr, je länger er wartet. Für den Vergleich zweier Webinare muss die Zahl am
Abend selbst festgehalten werden. Genau dafür läuft seit heute eine Messung mit, die den
Verlauf mitschreibt.
Damit löst sich auch der Widerspruch auf, der hier zuvor als offen vermerkt war: 2.229
Teilnehmer plus 2.869 Nicht-Teilnehmer ergeben 5.098. Gegen die geschrumpften 4.931 waren das
167 zu viel und damit unmöglich; gegen die tatsächlichen 5.330 sind es 232 zu wenig, was
plausibel ist, weil nicht jeder Angemeldete einen Deal in Pipedrive hat.
WebinarJams eigene Analytics nennt 2.099 Live-Teilnehmer, 130 weniger als
Pipedrive. Diese Differenz ist noch nicht geklärt, die Teilnahmequote ist deshalb auf etwa
±3 % genau, nicht besser.
Was gemessen ist und was geschlossen: Alle Zahlen oben sind gemessen. Geschlossen ist nur die Angabe „vollständig gezählt“: die Registranten-Liste wurde um 18:53 Uhr gezogen, danach kamen laut Zap-Läufen noch rund 194 erfolgreiche Anmeldungen dazu.
Der Zap „Webinar-Teilnahme“ lief am Abend 3.058 mal. Diese Zahl zählt Läufe, nicht Menschen: wer den Raum verlässt und neu betritt, löst sie erneut aus. Sie ist damit eine Obergrenze und rund 37 % zu hoch.
Die belastbare Zahl ist der Stufenwechsel in Pipedrive: 2.229 Deals sind am 04.08. auf „Webi teilgenommen“ gesprungen, und jeder Deal ist genau eine Person.
Von den 3.058 Läufen liefen 2.970 sauber durch, 88 blieben an einer Google-Sheets-
Abfrage hängen (Zapier-Status halted). Die Pipedrive- und Quentn-Schritte dieser 88
Läufe waren trotzdem erfolgreich, es fehlt also nur die Zeile in der Tabelle, nicht der Kontakt
im System.
Anmeldungen je Stunde am 04.08.2026 (Läufe des Anmelde-Zaps, 814 an dem Tag). Die letzte Stunde vor dem Start bringt fast ein Viertel des Tages: 195 Anmeldungen zwischen 19:00 und 20:00, davon 151 allein in den letzten 30 Minuten. Nach 20:00 kommen noch 122 dazu, die aber grösstenteils zu spät sind (siehe Nebenbefunde).
| Tag | Anmeldungen |
|---|---|
| Mi 29.07. | 199 |
| Do 30.07. | 184 |
| Fr 31.07. | 133 |
| Sa 01.08. | 113 |
| So 02.08. | 474 |
| Mo 03.08. | 572 |
| Di 04.08. (bis 18:53) | 422 |
In der Woche vor dem Termin kamen 2.097 Anmeldungen, also 40 % aller Anmeldungen für diese Session. Der Sprung am Sonntag und Montag (474 und 572) fällt mit dem WhatsApp-Reaktivierungslauf zusammen, der am 02.08. scharf geschaltet wurde. Quelle: Anmeldezeitpunkte aus der Registranten-Liste.
Was passiert ist. Pipedrive gibt jedem Konto ein Tagesbudget an API-Zugriffen, hier 1.890.000 Einheiten. Um 19:46 Uhr waren davon noch 1.666.843 übrig, also ein ganz normaler Tag. Mit dem Webinarstart um 20:00 Uhr fiel der Wert steil:
| Uhrzeit | Budget übrig | Anteil |
|---|---|---|
| 19:46 | 1.666.843 | 88 % |
| 20:05 | 1.544.339 | 82 % |
| 20:20 | 1.133.682 | 60 % |
| 20:47 | 468.388 | 25 % |
| 23:58 (Tiefpunkt) | 336.471 | 17,8 % |
| 00:00 (Reset) | 1.889.706 | 100 % |
Was es gekostet hat. Nichts Sichtbares. Das Budget ist nie auf null gelaufen, kein einziger Lauf des Teilnahme-Zaps ist an Pipedrive gescheitert (0 Fehler bei 3.058 Läufen), und um Mitternacht hat sich das Budget vollständig zurückgesetzt. Der Puffer war aber weg: mit 17,8 % Rest hätte ein zweiter grosser Vorgang am selben Abend das Konto lahmgelegt, und dann wären Anmeldungen und Terminbuchungen liegen geblieben.
Woher der Verbrauch kommt. Der Zap „Webinar-Teilnahme“ macht pro Raumeintritt zwei Pipedrive-Suchen (Person, dann Deal) und ein Update. Suchen sind das mit Abstand teuerste, was man bei Pipedrive tun kann. Bei 3.058 Läufen ist das der zeitlich und sachlich passende Verursacher: der Einbruch beginnt exakt mit dem Webinarstart, und in der Minute 20:02 liefen allein 586 Durchgänge.
Was ehrlicherweise offen ist. Rechnet man mit den üblichen Kosten (20 Einheiten je Suche, 10 je Update, also 50 je Lauf), kommt man auf rund 153.000 Einheiten. Tatsächlich verbraucht wurden zwischen 19:46 und 20:47 aber rund 1.198.000, also etwa das Achtfache oder rund 390 je Lauf. Entweder kosten die „Suchen oder Anlegen“-Schritte deutlich mehr als angenommen, oder es lief ein zweiter Verbraucher mit. Das ist nicht gemessen und sollte vor der Optimierung gemessen werden, sonst optimiert man das Falsche.
Stand. Der Zap läuft unverändert weiter, es wurde nichts geändert. Der naheliegende Umbau steht unten bei den Empfehlungen.
Was passiert ist. Nach dem Webinar sollen alle, die nicht im Raum waren, eine Markierung bekommen. Dafür gibt es zwei Zaps: einen für das Live-Webinar (eingestellt auf Webinar 67) und einen für das EverWebinar (Webinar 62). Nach dem EverWebinar haben beide gefeuert, mit praktisch gleicher Laufzahl:
| Automatismus | eingestellt auf | Läufe | gesetzte Markierung |
|---|---|---|---|
| „Webinar Nicht teilgenommen“ | Webinar 67 (Live) | 2.914 | AW_nicht_teilgenommen · falsch |
| „EW- Webinar Nicht teilgenommen“ | Webinar 62 (EverWebinar) | 2.915 | EW-AW_nicht_teilgenommen · richtig |
Warum das kein Zufall ist. An fünf Stichproben nachgeschlagen: vier der fünf Personen aus dem Lauf des Live-Zaps waren ausschliesslich beim EverWebinar angemeldet. Der Auslöser von WebinarJam ignoriert also offenbar die eingestellte Webinar-Nummer und liefert die Nicht-Teilnehmer eines anderen Webinars.
Was es gekostet hat. Rund 2.914 Menschen tragen seither
in Quentn die Markierung AW_nicht_teilgenommen, obwohl sie beim Live-Webinar nie
angemeldet waren. Dazu rund 5.830 Zapier-Läufe in neun Minuten, also doppelte Kosten für eine
Sache, die nur einmal nötig war. Gemessenes Zeitfenster: 05.08. zwischen 00:00 und 00:09 Uhr.
Was behoben ist. Der falsche Zap wurde um 00:10 Uhr abgeschaltet. Weitere Läufe hat es seither nicht gegeben.
Was offen bleibt. Zwei Dinge:
Für jeden künftigen Formatwechsel gilt: nie beide Nicht-Teilnehmer-Zaps gleichzeitig anlassen. Dasselbe gilt sinngemäss für die Replay- und Teilnahme-Paare.
Der Fund, der zählt. Im Live-Anmelde-Zap war das Pipedrive-Feld
utm_term an allen sechs Stellen auf das Feld utm_adset gemappt. In
„utm_term (First/Last Touch)“ stand also seit Langem die Anzeigengruppe statt des Suchbegriffs.
Das Feld sah dabei nie leer aus, deshalb ist es nie aufgefallen. Wer damit ausgewertet hat, hat
zwei Dimensionen verwechselt. Behoben, an allen sechs Stellen. Ausserdem fehlten
in diesem Zap acht Klarnamen-Felder (Anzeige, Anzeigengruppe, Kampagne, Platzierung, je erster
und letzter Kontakt), die der EverWebinar-Zap längst hatte. Ebenfalls nachgezogen.
Der Schaden dabei. Beim Versuch, das über die Schnittstelle statt über die Oberfläche zu ändern, kam zwar ein „erfolgreich“ zurück, übernommen wurde aber nichts, und der Anzeigename des Anmelde-Zaps wurde dabei gelöscht. Der Zap läuft normal weiter, er steht in der Übersicht nur ohne Namen da. Das lässt sich in der Oberfläche in zehn Sekunden korrigieren, wir haben es bewusst nicht angefasst.
Lehre, die wir mitnehmen: ein „erfolgreich“ von einer Schnittstelle ist kein Beweis, dass etwas ankam, und ein wirkungsloser Schreibzugriff kann trotzdem Schaden anrichten. Nach jedem Schreiben wird künftig nicht nur geprüft „ist mein Wert drin“, sondern auch „ist sonst noch alles so wie vorher“.
⭐ 643 Menschen haben das Webinar gesehen, ohne dass irgendein System sie
als Teilnehmer führt. Wer nach 20:00 Uhr auf seinen Zugangslink klickt, kommt nicht
mehr in den laufenden Raum. Er landet wieder auf der Anmeldeseite, meldet sich erneut an und
sitzt danach in der dauerhaft laufenden Aufzeichnung („Direct link“), die bei null beginnt.
Wer diese 643 sind, aufgeschlüsselt: 399 standen vorher auf dem Livetermin
und wurden dabei von ihm heruntergebucht (das erklärt die schrumpfende Anmeldezahl oben).
244 waren nie auf dem Livetermin, sie sind nach 20:00 Uhr frisch über die
Anzeigen gekommen, als das Webinar schon lief. Der Zeitverlauf ist eindeutig: 469 der 643
Anmeldungen fallen in die Stunde ab 20:00 Uhr, danach 122, 36 und 15.
Und sie haben wirklich zugesehen. WebinarJams eigene Analytics für diesen
Direktlink weist für gestern aus: 646 Anmeldungen, 643 im Raum (99,5 %),
im Schnitt 49 Minuten Verweildauer, 12,4 % haben bis zum Ende geschaut,
323 abgegebene Bewertungen. Das sind keine Karteileichen, das ist fast eine Stunde
Aufmerksamkeit pro Person.
⚠️ Zu prüfen, und zwar zuerst: Diese 643 waren nicht im 20-Uhr-Raum. Aller
Voraussicht nach stehen sie deshalb in Pipedrive auf „nicht teilgenommen“ und bekommen die
Nachfassstrecke für Leute, die nicht erschienen sind. Das ist bisher eine begründete
Vermutung, keine Messung. Sie lässt sich in wenigen Minuten klären, indem man die 643
Adressen gegen die 2.229 Teilnehmer schneidet. Bestätigt sich das, ist es der größte
einzelne Hebel des Abends: die Menschen sind schon da, haben schon zugehört, und werden
gerade wie Nichterschienene behandelt. Zusammen mit den 143 gescheiterten Anmeldungen
weiter unten geht es um rund 780 Menschen.
143 Anmeldungen sind bei WebinarJam gescheitert (17,6 % des Tages). Das Formular hat sie angenommen, der Eintrag ins Webinar hat aber nicht geklappt. 133 der 143 Fehler passierten nach 20:00 Uhr, also nach dem Start. Die naheliegende Erklärung ist, dass man sich für eine bereits laufende Session nicht mehr eintragen kann. Diese Menschen haben keinen Raumlink bekommen und stehen auch nicht in der Tabelle. Ob sie in Pipedrive und Superchat gelandet sind, ist offen, denn der Lauf brach an dieser Stelle ab. Das sind 119 Leads allein in der Stunde von 20 bis 21 Uhr, und die sind bezahlt.
Nur 45 % der Angemeldeten sind per WhatsApp erreichbar. Von 5.330 Angemeldeten haben 2.404 die Erinnerung bekommen. Der Rest hat kein WhatsApp-Opt-in, steht auf einer Sperrliste oder hatte keinen persönlichen Link im Kontaktfeld. Für 5.148 Kontakte war ein Link hinterlegt, das Nadelöhr ist also das Opt-in, nicht die Technik.
Klicks auf den Zugangslink sehen wir nicht. Die WhatsApp-Vorlage hat die Linkverfolgung ausgeschaltet. „Gelesen“ und „geantwortet“ sind messbar, „hat den Link angetippt“ nicht.
Terminbuchungen kommen in einer engen Welle. 76 der 132 Buchungen fielen in die Stunde von 21 bis 22 Uhr, die dichteste Minute war 21:06. Vor 20:00 Uhr gab es keine einzige. Das Angebot im Webinar wirkt also genau dort, wo es soll.
Am Rand, für die Technik: die drei Termin-Zaps (Aktien, Optionen, MGM) hängen alle am selben Calendly-Auslöser und filtern danach. Wer ihre Laufzahlen addiert, zählt dreifach. Von 137 Buchungen im Konto entfielen 132 auf das Analysegespräch, 5 auf eine andere Terminart, 0 auf Optionen und 0 auf MGM.
Der Funnel ist bereits vom EverWebinar zurück auf das nächste Live-Webinar am 08.09.2026, 20:00 Uhr umgestellt. Der Wechsel ist als wiederholbarer Ablauf dokumentiert, nicht als einmaliger Handgriff.
| Station | Stand |
|---|---|
| A · Live-Session in WebinarJam angelegt | ✅ erledigt. Markus hat Session 3 unter Webinar 67 angelegt, 08.09. 20:00 Uhr, Berlin, Status „On“. |
| B · Datum auf der ClickFunnels-Seite | offen. Domi ändert das Countdown-Datum selbst, wir prüfen danach live auf Desktop und Mobil. |
| C · Haupt-Zap Formular → WebinarJam | offen. Muss von Webinar 62 auf 67 und auf die neue Schedule-Nummer. Die numerische Schedule-ID ist noch zu lesen. |
| D · Registrierungs-Auslöser | offen. Genau einer der beiden darf an sein. Beide an heisst doppelte Einträge, beide aus heisst gar keine, und das fällt nicht auf. |
| E · WhatsApp-Erinnerung | offen, fällt in den regulären Reaktivierungslauf ein bis zwei Wochen vorher. Der Reminder-Link muss dann geprüft werden: HTTP 200 beweist nichts, auch die „ist vorbei“-Seite antwortet 200. |
| F · Zugangslink-Abschnitte auf Zwischen- und Dankeseite | offen. Vorher muss geklärt werden, welche Seitenvariante gerade 100 % des Verkehrs trägt. |
| G · Abnahmetest vor „scharf“ | offen. Eine echte Testanmeldung durch die ganze Kette. |
| H · Superchat-Kontaktlisten je Termin | neu ergänzt. Die Anmeldeliste für den 08.09. existiert schon. Eine datumsgebundene Liste steckt fest verdrahtet in der Automation und muss bei jedem Wechsel mitgezogen werden, sonst landet die Nachfassung im Jahrgang davor. |
Zusätzlich am Webinarabend gefunden und mit Freigabe sofort behoben: der Countdown auf der Dankeseite zeigte eine falsche Restzeit (00:01:48 statt 01:48:xx), weil ClickFunnels die grösste Zeiteinheit ausblendet, sobald sie auf null fällt. Der Fix ordnet die Werte jetzt von hinten zu und fragt die Feldzahl bei jedem Takt neu ab. Live geprüft um 18:44 und 19:47 Uhr, beide Male korrekt.
Der Zap sucht heute bei jedem Raumeintritt erst die Person und dann deren Deal. Beides kostet je 20 Einheiten, das Update nur 10. Führt die Kette die Deal-Nummer von der Anmeldung an mit, entfallen beide Suchen: 10 statt 50 Einheiten je Lauf, also 80 % weniger. Bei 3.058 Läufen ist das der grösste einzelne Hebel des Abends.
Vorher messen, wie viel ein einzelner Lauf wirklich kostet (siehe Vorfall 1, Abschnitt „was offen ist“). Falls der Hauptverbrauch woanders sitzt, wirkt der Umbau weniger als erhofft.
Quentn hängt an mehreren Ketten (Anmeldung, Teilnahme, Nicht-Teilnahme, Replay). Wir schreiben dort hinein, können aber nicht nachsehen. Genau deshalb stehen die 2.914 falschen Markierungen jetzt und niemand kann sie entfernen. Ein Lesezugang schliesst den blinden Fleck, ein Schreibzugang macht das Aufräumen zu einer Sache von Minuten.
Wer sich nach dem Start anmeldet, kann nicht mehr in die laufende Session und bekommt heute gar nichts. Zwei Wege, beide klein: entweder die Anmeldung automatisch auf den nächsten Termin legen, oder die Danke-Seite nach Startzeit umschalten und diesen Menschen direkt die Aufzeichnung anbieten. Beim nächsten Live-Termin wird derselbe Effekt auftreten.
Anmeldung, Teilnahme, Nicht-Teilnahme und Replay existieren jeweils doppelt, einmal für Live und einmal für EverWebinar. Solange der Auslöser die eingestellte Webinar-Nummer nicht zuverlässig beachtet, muss immer genau einer der beiden an sein. Das gehört als fester Punkt auf die Wechsel-Prüfliste, nicht ins Gedächtnis.
Die Erinnerung mit dem persönlichen Raumlink ist der wirksamste Hebel kurz vor dem Start, 72 % haben sie gelesen. Sie erreicht aber nur knapp die Hälfte der Angemeldeten, weil den anderen das Opt-in fehlt. Ein deutlicherer Opt-in-Schritt direkt im Anmeldeformular würde diese Zahl heben, ohne dass an der Technik etwas geändert werden muss.
Der Schreibzugriff auf Zap-Versionen meldet Erfolg, übernimmt aber nichts und löscht dabei den Anzeigenamen. Bis der echte Speicherweg mitgeschnitten ist, gilt: Änderungen an Zap-Inhalten in der Oberfläche machen, danach über die Schnittstelle gegenlesen.